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Mittwoch, 28.09.2022 — 19:00
Abtei Neumünster, 28, rue Münster, Luxemburg-Grund
Lesung und Gespräch
Marieke Lucas Rijneveld und Helga van Beuningen
Der niederländische Literaturstar im Gespräch mit seiner deutschen Übersetzerin
In deutscher und niederländischer Sprache mit Simultanübersetzung
Tickets 10 € | 5 € | 1,50 € (Kulturpass) Kartenvorverkauf hier
Reservierung per Telefon: +352 26 20 52-444

Marieke Lucas Rijneveld, einer der wichtigsten niederländischen Gegenwartsautoren, spricht mit seiner Übersetzerin Helga van Beuningen über seine beiden Romane De avond is ongemak ("Was man sät") und Mijn lieve gunsteling ("Mein kleines Prachttier"), beide in der deutschen Übersetzung 2019 bzw. 2021 im Suhrkamp Verlag erschienen.


Marieke Lucas Rijneveld, 1991 in Nordbrabant geboren, gilt als die wichtigste junge niederländische Stimme. 2015 veröffentlichte er den preisgekrönten Lyrikband Kalbskummer, 2019 folgte Phantomstute. Für seinen Debütroman Was man sät erhielt Rijneveld 2020 den International Booker Prize, sein zweiter Roman Mein kleines Prachttier stand monatelang auf der Bestsellerliste. Rijneveld lebt in Utrecht.


Helga van Beuningen, geboren 1945, ist eine der produktivsten Übersetzerinnen niederländischer Sachbücher und Belletristik der Gegenwart ins Deutsche. Sie übersetzte u.a. A.F.Th. van der Heijden, Margriet und Marente de Moor und Cees Nooteboom. Helga van Beuningen erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. den Niederländischen Martinus-Nijhoff-Preis für Übersetzer, den Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein und 2021 den Staelener Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW für ihre Übersetzung aus dem Niederländischen von Marieke Lucas Rijnevelds Roman Was man sät sowie für ihr übersetzerisches Lebenswerk.

Pressestimmen
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis im Lexikon das Wort ›rijneveldisch‹ aufgenommen wird für ›herzzerreißend schöne Literatur über Kühe, Liebe und alles dazwischen‹.
De Standaard
"Mein kleines Prachttier" ist ein ästhetisch wie erzählerisch gewagter Roman. ... ein Roman, dem allein aufgrund seines Themas explosive Ablehnung entgegenschlagen wird, und der doch in seiner Komplexität überzeugt.
Nora Karches, Deutschlandfunk
Wer gerade schlechte Laune hat, sollte "Was man sät" lieber nicht lesen, obwohl das Buch – auch das muss sofort klargestellt werden – jeder lesen sollte, der eine Ahnung davon bekommen möchte, welche Wucht Literatur entfalten kann.
Martin Münzberger, Wilhelmshavener Zeitung
Organisiert vom Institut Pierre Werner.
Mit Unterstützung und unter der Schirmherrschaft der Niederländischen Botschaft in Luxemburg.

Unterstützung: neimënster