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Dienstag, 07.02.2023 — 18:30
Cité Bibliothèque - 3, rue Genistre, L-1623 Luxembourg
Lesung und Gespräch
Volker Kutscher
TRANSATLANTIK. Der neue Band der BABYLON BERLIN-Reihe
Moderation: Jérôme Jaminet
Anmeldung per E-Mail: bibliotheque@vdl.lu
Telefonische Anmeldung: +352 4796-2732

© Andreas Chudowski

Anlässlich der Veröffentlichung von „Transatlantik“ (Piper), des neunten und vorletzten Bandes seiner Beststeller-Reihe um Kommissar Gereon Rath, spricht Volker Kutscher über seine Krimireihe im Berlin der 20er- und 30er-Jahre. Auch wenn die Gereon-Rath-Romane ganz bewusst keine Geschichtsbücher sein bzw. Geschichtsbücher ersetzen sollen, versucht Volker Kutscher nachzuvollziehen, wie es dazu kommen konnte, dass aus der Weimarer Republik das Dritte Reich wurde. Dafür versucht er die Lebensumstände der Menschen am Ende der Weimarer Republik und in der beginnenden Nazi-Diktatur möglichst authentisch zu vermitteln. 

Mehr Infos zu den Rath-Romanen: https://www.piper.de/gereon-rath

Der 9. Rath-Roman: Transatlantik
Frühjahr 1937: Die Familie Rath ist zersprengt. Eigentlich wollte Charlotte Rath, geborene Ritter, schon längst im Ausland sein, doch halten die Umstände sie in Berlin fest. Ihr ehemaliger Pflegesohn Fritze ist in die geschlossene Abteilung der Nervenheilanstalt Wittenau gesteckt worden, ihre beste Freundin Greta spurlos verschwunden und steht unter Mordverdacht. Dem untergetauchten und von den Behörden für tot gehaltenen Gereon Rath wird es derweil zu gefährlich in Deutschland, er besteigt den Zeppelin, um in die USA zu entkommen. Während Charly versucht, Fritze aus der Klinik rauszupauken, das Verschwinden von Greta zu klären und den Mordfall zu lösen, geschehen jenseits des Atlantiks Dinge, die sie niemals für möglich gehalten hätte.

Babylon Berlin – Preisgekrönte Serie setzt Erfolg fort 

Volker Kutschers Romane bilden die Grundlage für die  Kultserie „Babylon Berlin“. Die Sky- und ARD-Serie gilt als eine der erfolgreichsten deutschen Fernsehproduktionen und ist unter anderem Träger des Grimme-Preises und des Deutschen Fernsehpreises. Auch Kutscher wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem BZ Kulturpreis und dem Berliner Krimifuchs. 

 

Volker Kutscher, geboren 1962, arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte zunächst als Tageszeitungsredakteur und Drehbuchautor, bevor er seinen ersten Kriminalroman schrieb. Heute lebt er als freier Autor in Köln. Mit dem Roman »Der nasse Fisch« (2007), dem Auftakt seiner Krimiserie um Kommissar Gereon Rath im Berlin der Dreißigerjahre, gelang ihm auf Anhieb ein Bestseller, dem bisher acht weitere folgten. Die Reihe ist die Vorlage für die internationale Fernsehproduktion »Babylon Berlin«, deren erste zwei Staffeln 2017 auf Sky und 2018 in der ARD zu sehen waren, die dritte Staffel folgte im November 2020 in der ARD. "Olympia", der achte Band der Reihe, verkaufte sich bisher weit über 150.000-mal. Mit der von Kat Menschik illustrierten Erzählung "Moabit" gelang ihm im Oktober 2017 ein weiterer Bestseller, der im November 2021 die illustrierte Erzählung "Mitte" folgte.


Jérôme Jaminet, geboren 1979, ist Lehrer, Autor und Literaturkritiker. Von 2014 bis 2017 leitete er die wöchentliche Literatursendung „Book Look“ auf Eldoradio. Von 2018 bis 2020 war er für die Literaturrubrik „LesBar“ im Lëtzebuerger Journal verantwortlich. Seit 2021 moderiert et gemeinsam mit Bea Kneip den RTL-Bücherpodcast „BicherLies“. Als freier Literaturkritiker arbeitet er unter anderem für Deutschlandfunk Kultur, den Cicero und die Neue Zürcher Zeitung am Sonntag. Letztes Jahr veröffentlichte er sein zweites Buch „Ein Wort in Esels Ohr“ bei Capybarabooks“.


Pressestimmen
Wie eigenständig, packend und liebevoll ein Serienkrimi erzählt werden kann, beweist Volker Kutscher mit seinen Gereon-Rath-Romanen.
Denis Scheck, Druckfrisch
Es sind die Grautöne, die Volker Kutschers Romane zu einem Erlebnis machen, zu einem grandiosen Zeitporträt, das weit über einen Kriminalroman hinausgeht und den Alltag im Dritten Reich auf beklemmende Weise nachvollziehbar werden lässt.
Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
Kutscher hält die verschiedenen Handlungsstränge gewohnt souverän in der Hand, die neue Figurenkonstellation hat ihren Reiz und man stellt am Ende mit Bedauern fest, dass nur noch ein Rath-Roman vor einem liegt.
Frankfurter Allgemeine Zeitung zu "Transatlantik"
Organisiert vom Institut Pierre Werner
Partner: Cité Bibliothèque